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★ FRENCH · MAINS
Geschmorte Ochsenschulter mit Rotweinreduktion, Sellerie & Zwiebel.
SERVES
8
TOTAL
600m
ACTIVE
180m
LVL
HARD
COOKED
// SUMMARY
Klassisch französische Schmorküche von Thomas Martin (Hotel Louis C. Jacob, Hamburg), bekannt aus Kitchen Impossible. Vor dem eigentlichen Schmoren wird über drei Stunden ein dunkler Kalbsfond gekocht, parallel eine Rotweinreduktion aus Schalotten, Portwein und Thymian. Die Ochsenschulter zieht dann 5:30 h bei 150°C im Fond, bevor die Bratensauce aus reduziertem Schmorfond, Reduktion, kalter Butter und einem Spritzer alten Balsamico montiert wird. Dazu Selleriepüree, salzgebackene Zwiebeln und Gougères. Aufwändig, aber laut Quelle „die beste Bratensauce, die ich bis dato gegessen habe".
// INGREDIENTS
| — **Für den Kalbsfond:** | ||
| 1 | kg | Kalbsknochen |
| 200 | g | Lauch |
| 200 | g | Knollensellerie |
| 150 | g | Karotten |
| 50 | g | Tomatenmark |
| 500 | ml | trockener Rotwein |
| 1 | Zweig Rosmarin | |
| 1.5 | l | Wasser |
| 2 | EL Pflanzenöl | |
| — **Für die Rotweinreduktion:** | ||
| 500 | g | Schalotten |
| 2 | EL Pflanzenöl | |
| 100 | ml | Portwein |
| 1 | l | trockener Rotwein |
| 1 | Bund Thymian | |
| 1 | TL Salz | |
| 1 | TL Zucker | |
| — **Für den Rinderbraten:** | ||
| 1.5 | kg | Ochsenschulter (Rinderschulter) |
| 2 | EL neutrales Pflanzenöl | |
| 1 | kg | Schalotten |
| 1 | Lorbeerblatt | |
| 150 | ml | trockener Rotwein |
| 1.5 | l | Kalbsfond (siehe oben) |
| — ca. 400 ml Wasser zum Nachgießen | ||
| — **Für die Bratensauce:** | ||
| — ca. 2 l Schmorfond (vom Braten) | ||
| — ca. 150 ml Rotweinreduktion | ||
| 1 | TL Salz | |
| 1 | TL Zucker | |
| 2 | cl Wasser | |
| 1 | Espressolöffel Stärke | |
| 50 | g | kalte Butter |
| 1 | TL alter Balsamico (Balsamico di Modena) | |
| — **Für die Zwiebeln:** | ||
| 8 | weiße Zwiebeln (mit Schale) | |
| 3 | EL grobes Meersalz | |
| — **Für das Selleriepüree:** | ||
| 700 | g | Knollensellerie |
| 50 | g | + 50 g Butter |
| 50 | ml | Wasser |
| 250 | ml | Milch |
| 2 | bis 2,5 TL Salz | |
| 0.25 | TL Pfeffer | |
| 0.5 | Espressolöffel Muskat | |
| — **Für die Gougères (12 Stück):** | ||
| 160 | g | Mehl |
| 50 | g | Butter |
| 240 | ml | Milch |
| 2 | Eier | |
| 1 | Eigelb (zum Bestreichen) | |
| 40 | g | Emmentaler, gerieben |
| 1 | TL Salz | |
| 0.3333333333333333 | Espressolöffel Muskat | |
// METHOD
- 01
**Kalbsfond:** Kalbsknochen bei 230°C Umluft 45 Minuten im Ofen rösten. Lauch, Karotten und Sellerie klein schneiden und in 2 EL Öl in einem großen Topf anrösten. Knochen und Tomatenmark dazugeben, kräftig mitrösten. Mit 100 ml Rotwein ablöschen und einreduzieren lassen, bis das Gemüse wieder bruzzelt. Diese Prozedur insgesamt 5-mal wiederholen, sodass die kompletten 500 ml Rotwein verbraucht sind. Mit 1,5 l Wasser auffüllen, Rosmarin dazu, zugedeckt 2 Stunden leicht köcheln lassen. Anschließend abseihen.
- 02
**Rotweinreduktion:** Schalotten schälen und grob schneiden, in 2 EL Öl leicht anschwitzen. Mit dem Portwein ablöschen, Rotwein, Thymian, Salz und Zucker dazugeben. So lange einreduzieren, bis nur noch ca. 150 ml Flüssigkeit übrig sind. Durch ein feines Sieb abseihen und beiseitestellen.
- 03
**Ochsenschulter anbraten:** Rinderschulter in 2 EL Öl in einem 5-l-Topf von allen Seiten kräftig anrösten. Schalotten schälen, grob schneiden und mit dem Lorbeerblatt im selben Topf mitrösten. Mit 150 ml Rotwein ablöschen und mit dem kompletten Kalbsfond auffüllen — der Braten sollte zu 2/3 mit Fond bedeckt sein.
- 04
**Schmoren:** Im Ofen bei 150°C offen 5:30 h schmoren. Das Fleisch alle 30 Minuten drehen, damit es von allen Seiten anröstet. Bei sinkendem Pegel mit Wasser nachgießen (insgesamt ca. 400 ml). Garprobe: Eine dünne Fleischgabel sollte sich „wie aus Butter" wieder herausziehen lassen.
- 05
**Zwiebeln:** Während der letzten Stunde Schmorzeit die Zwiebeln ungeschält auf eine dicke Schicht Meersalz in eine Auflaufform setzen. Bei 200°C Umluft 30 Minuten garen. Vor dem Servieren pellen.
- 06
**Bratensauce:** Fleisch aus dem Topf nehmen, in Alufolie wickeln und warm halten. Schmorfond abseihen und auf ca. 400 ml einreduzieren, dabei das Fett abschöpfen. Mit der Rotweinreduktion vermischen, mit Salz und Zucker abschmecken. Stärke mit 2 cl Wasser anrühren und damit die Sauce leicht binden. Vom Herd nehmen und mit 50 g kalter Butter montieren. Zuletzt 1 TL alten Balsamico unterrühren.
- 07
**Selleriepüree:** 50 g Butter im Topf schmelzen. Sellerie schälen, klein schneiden und in der Butter andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit 50 ml Wasser ablöschen und verkochen lassen. Milch angießen und so lange köcheln lassen, bis die Milch fast vollständig verdampft ist. Mit der „Creme" aus dem Topf in einen Mixer geben und fein pürieren. Restliche 50 g Butter unterziehen.
- 08
**Gougères:** Milch und Butter mit Salz und Muskat in einem Topf aufkochen. Mehl auf einen Schlag dazugeben und mit einem Spatel kräftig einrühren. Den Teig „abbrennen", also so lange weiterrühren, bis er sich vom Topfboden löst und einen Klumpen bildet. Etwas abkühlen lassen, dann die Eier nach und nach unterrühren. Geriebenen Emmentaler unterkneten. In ca. 12 Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, mit verquirltem Eigelb bestreichen. Bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten backen.
- 09
**Anrichten:** Ochsenschulter in Scheiben schneiden und in der Bratensauce kurz erwärmen. Auf vorgewärmten Tellern anrichten, großzügig mit Sauce beschöpfen. Eine gepellte Salzzwiebel daraufsetzen. Selleriepüree und Gougères auf einem kleinen Beistellteller dazu servieren.
// NOTES
- — Zeitplan: Der Kalbsfond bestimmt den Tag. Plane mind. 3 h für Fond und Reduktion ein, bevor das Fleisch in den Ofen kommt — danach noch 5:30 h Schmoren.
- — Zwiebelschalen mitkochen? Thomas Martin lässt sie weg — sie würden den Geschmack des Fonds verfälschen.
- — Pfeffer in der Sauce? Original ohne. „Es wäre aber auch kein Schaden welchen hinzuzugeben", so Thomas Martin.
- — Stärkebindung: In der Sendung nicht erwähnt; stammt direkt vom Tipp des Kochs an die Quelle. Wer eine sehr klare Sauce möchte, kann sie weglassen.
- — Gougères: Der Emmentaler tritt nicht als Käsegeschmack hervor, macht den Brandteig aber saftiger und herzhafter.
- — Salz: In allen Mengenangaben sind gestrichene TL gemeint, niemals gehäuft.